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Unsichtbar – Sichtbar – Durchschaut

mirkropausstellung

Ohne den Einsatz von Mikroskopen wäre der Fortschritt in Medizin und Naturwissenschaft undenkbar. Heute können Strukturen bis in den Bereich von einem Millionstel Millimeter sichtbar gemacht werden, Vorgänge in lebenden Zellen detailliert untersucht werden.

Von Unterhaltungsobjekten zu Lebensrettern
Die Geschichte der Mikroskopie reicht bis ins 17. Jahrhundert zurück und baut auf den Fortschritten bei der Herstellung geschliffener Linsen für die Astronomie auf. Es war der holländische Laien-Wissenschaftler und Tuchhändler Antoni van Leeuwenhoek (1632-1723), der Mikroskope baute und verwendete, um lebende Strukturen, z.B. Blutkörperchen, sichtbar zu machen. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts blieben Mikroskope jedoch Einzelstücke, die vor allem der Unterhaltung dienten. In den Salons der gehobenen Gesellschaft waren Mikroskopie-Abende beliebt, bei denen man zur „Augenergötzung" die „kleinsten Wunder Gottes" bewundern konnte. Für die Naturbeobachtung bei Ausflügen und Exkursionen wurden Reisemikroskope eingesetzt.

„Der Siegeszug des Mikroskops in der Wissenschaft setzte im 19. Jahrhundert ein“, erklärt Prof. Helmut Kettenmann. Weltweites Zentrum der Mikroskopie war die aufblühende Forschungs-Metropole Berlin. Rund 80 Mikroskop-Manufakturen, die bekanntesten unter ihnen waren Hartnack, Pistor, Schleiden und Schieck, hatten sich meist unweit der Universität und ihren Forschungsinstituten angesiedelt und standen in regem Austausch mit den Wissenschaftlern vor Ort und der ganzen Welt. Berühmte Berliner Wissenschaftler wie Johannes Müller, Rudolf Virchow, Robert Koch und Hermann von Helmholtz profitierten von der prosperierenden Mikroskopie-Branche und spornten sie mit ihren wissenschaftlichen Entdeckungen an. Berliner Mikroskope wurden u.a. in Italien und Spanien eingesetzt, wo sie z.B. Wissenschaftlern wie Camillo Golgi (1843-1926) und Ramon y Cajal (1852-1943) bei der Entdeckung von Gehirnzellen und von Strukturen in der Zelle halfen – Leistungen, die 1906 mit dem Nobelpreis gewürdigt wurden.

Lebensrettend war das Mikroskop bei der Fleischbeschau, die in Berlin von dem Pathologen Rudolf Virchow im 19. Jahrhundert initiiert wurde. Vor seiner weiteren Bearbeitung wurde Schweinefleisch vor Ort auf Trichinen untersucht, Parasiten, deren Verzehr für den Menschen sehr gefährlich ist.

Mikroskope hielten Einzug in Hörsäle und Schulen
Um 1900 hatten sich die Mikroskope in der Wissenschaft durchgesetzt und hielten Einzug in das Medizinstudium und den Schulunterricht. Da neigte sich die Blütezeit der Berliner und Brandenburger bereits dem Ende zu. Die Optimierung des Linsensystems durch den Physiker Ernst Abbe hatte den Schwerpunkt der Mikroskopie-Entwicklung nach Jena verlagert, wo die Firma Carl Zeiss die Berliner Hersteller von ihrer Spitzenposition verdrängte.

Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) lädt Sie zum virtuellen Besuch ein. Der Rundgang wurde von Prof. Helmut Kettenmann, Neurowissenschaftler am MDC, zusammengestellt. Kurzfilme geben Auskunft über verschiedene Typen von Mikroskopen und erklären die Besonderheiten jedes Geräts.

Historische Mikroskope und moderne Mikroskopie am MDC

Klicken Sie auf die Tür und treten Sie ein: Im ersten Raum erfahren Sie mehr über die Ausstellung und wie Sie sich zurechtfinden.

Quelle: https://www.mdc-berlin.de/de/mikroskopie-ausstellung

Die Dauerausstellung im Max Delbrück Communications Center ist derzeit nicht für Besucher zugänglich.

Foto: Mikroskopieausstellung © Katharina Bohm / MDC

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